Zandvoort, 27. Juli 2007
Audi bestätigt Favoritenrolle in Zandvoort
· Audi A4 DTM dominieren beide Tests am Freitag
· Timo Scheider erzielt zwei Bestzeiten
· Vier Audi A4 DTM an der Spitze des Feldes
Audi
hat am Freitag seine Favoritenrolle für das DTM-Rennen in Zandvoort bestätigt.
In beiden 90-minütigen Tests bestimmten die Audi Piloten auf dem Kurs an der
niederländischen Nordseeküste das Tempo. Am Vormittag lagen drei Audi A4 DTM an
der Spitze des Feldes, am Nachmittag sogar vier.
Schnellster in beiden Test-Sitzungen war Timo Scheider, der 2002 in Zandvoort
seine erste Pole Position in der DTM holte und den anspruchsvollen Dünenkurs
genauso wie seine Markenkollegen sehr liebt. Vorjahressieger Tom Kristensen
erzielte in beiden Tests die zweitbeste Zeit. Auf Platz drei folgte mit
Christian Abt am Vormittag und Mike Rockenfeller am Nachmittag jeweils der
beste Vorjahres-A4.
Pech hatte Vanina Ickx: Die Belgierin rutschte am Freitagmorgen zu Beginn ihrer
ersten fliegenden Runde in das Kiesbett der berühmt-berüchtigten "Tarzan
Bocht". Ihr Audi A4 wurde anschließend von den Streckenposten so
unglücklich aus dem Kiesbett gezogen, dass bei der Bergung die komplette
Frontpartie zerstört wurde und Vanina Ickx auch den zweiten Test am Nachmittag
auslassen musste.
Am Samstagvormittag steht noch ein weiteres Freies Training auf dem Programm,
ehe es ab 13:28 Uhr im dreiteiligen "Shoot-out"-Qualifying um die
Startaufstellung geht. Die ARD überträgt im Ersten ab 13:30 Uhr live aus
Zandvoort. Für zusätzliche Spannung könnte das Wetter sorgen: Für Samstag und
Sonntag sind an der Nordseeküste Regenschauer vorhergesagt.
Stimmen nach den Freitag-Tests
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): "Im ersten Test wurde wenig
gefahren, weil sehr viel Sand auf der Strecke lag. Im zweiten Test sind wir mit
verschiedenen Abstimmungen Long-runs gefahren und haben entsprechend
unterschiedliche Ergebnisse erhalten. Dabei haben wir eine besonders gute
Abstimmung gefunden, die wir im Rennen verwenden werden. Für einen Freitag lief
es gut. Wo wir wirklich stehen, sehen wir aber erst am Samstag."
Timo Scheider (Gebrauchtwagen:plus/Top Service Audi A4 DTM #8)
1. Platz / 1. Platz, 1.34,569 Min.
"Die Vorfreude auf Zandvoort hat sich in den Freitagsergebnissen schon
widergespiegelt. Am Freitag zweimal Schnellster zu sein, freut mich riesig,
bedeutet aber leider nicht besonders viel. Viel wichtiger war der gute
Long-run. Auch die schnellen Runden waren schon ganz anständig. Also ein guter
Freitag für uns, aber wir wollen morgen noch nachlegen."
Tom Kristensen (Siemens Audi A4 DTM #7)
2. Platz / 2. Platz, 1.34,861 Min.
"Zandvoort ist ein Kurs der ‚alten Schule" mit vielen tollen Kurven.
Wir sind fast direkt am Strand, der feine Sand zumindest hat es schon bis auf
den Kurs geschafft. Das hat auch den Testtag heute beeinflusst. Den A4 bei
diesen Bedingungen am Limit zu bewegen, ist wirklich eine faszinierende Sache.
Die Abstimmung für das Rennen können wir noch ein wenig verbessern, aber
ansonsten sind wir schon jetzt sehr gut vorbereitet."
Mike Rockenfeller (S line Audi A4 DTM #11)
8. Platz / 3. Platz, 1.35,016 Min.
"Wie immer gibt es freitags noch keine Punkte, aber es ist gut zu wissen,
dass wir bei der Musik sind. Das war allerdings auch zu erwarten. Ich hoffe,
seit Mugello meine Form wieder gefunden zu haben. Ich will zeigen, was in mir
steckt. Ich freue mich riesig, denn das Auto liegt super. Ich hoffe, auch der
Samstag wird ein guter Tag."
Alexandre Prémat (Audi Bank Audi A4 DTM #17)
7. Platz / 4. Platz, 1.35,106 Min.
"Ich bin sehr zufrieden mit dem Tag, da wir in beiden Sessions schnell
waren. Außerdem haben wir ein sehr gutes Programm abgespult – über kurze und
über lange Distanzen. Das Auto verhielt sich auch auf eine Renndistanz sehr
gut. Ich hoffe, im Qualifying so stark zu sein wie in Mugello. Es sollte
möglich sein, denn das Auto ist wirklich sehr gut."
Christian Abt (Playboy Audi A4 DTM #16)
3. Platz / 11. Platz, 1.35,522 Min.
"Wir haben vieles probiert, was heute wichtiger war als eine schnelle
Runde. Wir haben uns die Reifen gespart und sind voll im Fahrplan. Es war ein
guter Freitag."
Lucas Luhr (Philips Audi A4 DTM #12)
11. Platz / 12. Platz, 1.35,613 Min.
"Die Strecke macht unheimlich viel Spaß. Noch mehr Spaß machen würde mir
sie allerdings, wenn ich weiter vorne wäre. Irgendetwas stimmt nicht. Im
Vergleich zu Mike (Rockenfeller) fehlt mir Topspeed. Wir werden es
ergründen."
Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM #3)
10. Platz / 14. Platz, 1.35,628 Min.
"Das war heute ein ganz schön arbeitsreicher Freitag mit einem vollen
Testprogramm. Wir sind schon recht zufrieden, müssen aber jetzt erst einmal
alle gesammelten Daten ganz genau analysieren, denn Raum für weitere
Verbesserungen ist definitiv vorhanden. Ich freue mich auf das Qualifying am
Samstag."
Martin Tomczyk (Red Bull Audi A4 DTM #4)
15. Platz / 17. Platz, 1.35,915 Min.
"Zandvoort heißt immer auch viel Sand und noch mehr Wind. Das ist
natürlich nicht gerade sehr förderlich, um ein gutes Setup herauszufahren.
Trotzdem glaube ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind heute
unterschiedliche Strategien gefahren und werden daraus jetzt für morgen das
"Best of" für unseren Audi A4 DTM entwickeln. Damit wollen wir das
erreichen, was wir uns hier vorgenommen haben."
Markus Winkelhock (Audi A4 DTM #20)
19. Platz / 16. Platz, 1.35,666 Min.
"Nachdem wir uns im ersten Test schwertaten, haben wir das Auto komplett
umgebaut. Im zweiten Test lief es deutlich besser. Mit dem ersten Satz Reifen
bin ich zweieinhalb Sekunden schneller gefahren als zuvor mit gebrauchten
Pneus, obwohl ich in den ersten zwei, drei Kurven nicht optimal unterwegs war.
Wir sind wir auf dem richtigen Weg."
Vanina Ickx (Audi A4 DTM #21)
20. Platz / 20. Platz, ohne Zeit
"Leider war mein Freitag sehr kurz, denn ich fiel nach nur einer Runde dem
Sand in Zandvoort zum Opfer. Ich landete in einem Reifenstapel. Am Ende mussten
wir sogar den Motor wechseln. Trotzdem freue ich mich sehr, hier zu fahren,
denn Zandvoort ist eine einzigartige Strecke."
Hans-Jürgen Abt (Team Direktor Audi Sport Team Abt Sportsline):
"Das war ein typischer Freitag: viele Long-runs, viel Technik, viel
Ausprobieren. Jetzt sortieren wir die Ergebnisse für Samstag aus und hoffen,
alles umsetzen zu können. Aber das Tempo ist ganz gut, und wir sind recht
zufrieden."
Ernst Moser (Team Direktor Audi Sport Team Phoenix): "Anfangs waren
beide Fahrer unzufrieden mit dem nervösen Heck des Autos, das zu viel
gesprungen ist. Das haben wir bis zum Ende des zweiten Trainings gelöst. Die
Runde von Alex (Prémat) war sehr gut. Bei Christian (Abt) stimmte die Balance
zum Schluss auch, was mich zuversichtlich stimmt."
Arno Zensen (Team Direktor Audi Sport Team Rosberg): "Bei ‚Rocky’
lief es super mit Platz drei. Da ist sogar noch etwas mehr drin. Hoffentlich
kann er das morgen wiederholen. Bei Lucas (Luhr) haben wir noch einige
Probleme, aber die sind lösbar."
Kommunikation Motorsport
Telefon +49 (0)841 89 34200, Telefax +49 (0)841 89 38617
motorsport-media@audi.de
Fotos, O-Töne und weitere Informationen finden Sie im Internet:
www.audi-motorsport.info
(Akkreditierung nötig)

